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Modularer Aufbau

Ohne Module wäre DNN (DotNetNuke) kein Website-System und könnte nur wenige bis keine Inhalte anzeigen. Ein Modul ist eine Programmkomponente in DNN, die Funktionalitäten zur Dateneingabe bzw. Datendarstellung bereitstellt. Eines der einfachsten Module ist z.B. das Text / HTML Modul, mit dessen Hilfe bspw. auch der Text erstellt worden ist, den Sie jetzt gerade lesen.

Über das verwendete Layout einer DNN Website werden Layout Bereiche definiert, in denen ein Modul platziert werden kann. Ein einfaches Layout könnte z.B. einen schmalen linken Bereich (den sog. Leftpane) und einen größeren Bereich auf der rechten Seite (den sog. Rightpane) umfassen; in beiden Bereichen könnten dann beliebig viele unterschiedliche Module untergebracht werden.

Dies sei am Beispiel dieser Seite erläutert:

Auf der linken Seite befinden sich oben eine Reihe von sog. Skinobjekten, die Funktionalitäten zur Nutzung der Seite bereitstellen; dazu später mehr. Weiter unten befindet sich eine Auflistung verschiedener weiterführender Links, des wurde mit dem Linkmodul realisiert. Im rechten Hauptteil dieser Seite sehen Sie den Text, den Sie gerade lesen, dieser wurde mit dem HTML-Modul erstellt. Weiter unten auf der Seite, sehen Sie wiederum einen Reihe von Texten und Links, hierbei handelt es sich abermals um Skinobjekte, die hier die Navigation zu bestimmten vordefinierten Inhalten eines Portals ermöglichen.

Module können dazu dienen, bestimmte Bentzerinformationen abzufragen, um anhand der eingegeben Daten wiederum abhängige andere Inhalte aufzurufen, es können aber auch beliebige Inhalte der im Hintergrund laufenden Datenbank dargestellt werden.

Wiederum am Beispiel dieser Seite seien beispielhaft einige Module beschrieben, die ganz unterschiedliche Funktionen bereitstellen.

Das Forenmodul ermöglicht Online Diskussionen mit anderen Besuchern unserer Seite, das Artikelmodul von Ventrian wird von uns verwendet, um technische Hintergrundartikel zu veröffentlichen.

Module gibt es in der Regel in verschiedenen Variationen. Die einen sind kostenpflichtig, viele andere sind aber auch frei erhältlich. Module sind oftmals mit Quellcode verfügbar, Open Source Module schon alleine per Definition. Ein Modul sollte immer in einer sog. PA Version erhältlich sein, dass ermöglicht das einfache installieren des Moduls über die Modulverwaltung des Portals. PA steht in diesem Zusammenhang für Private Assembly, also eine Komponente, die über eine eigens kompillierte dll ihre Funktionalität bereitstellt.

Die Plattform DNN wird standardmäßig nur mit dem installierten HTML-Modul und Verwaltungswerkzeugen ausgeliefert, die sofort nach der Installation zur Verfügung stehen. Weitere Module werden über System > Erweiterungen installiert.

Jedes Modul sollte - sofern es unterstützt wird - die Möglichkeit bieten, statische Texte zu übersetzen, immer mehr Module bieten jetzt auch dynamische Übersetzungen von Inhalten an, um tatsächlich mehrsprachige Portale umzusetzen.

Modulentwickler haben die Möglichkeit, gegen Gebühr ihre Module von DNN auf verschiedene Standards prüfen zu lassen und erhalten bei erfolgreichem Bestehen der Überprüfung das DotNetNuke Reviewed Siegel.

DotNetNuke Design: Skins & Containers

Das Aussehen der Web-Site oder des Intranets wird durch ein Seitenlayout („Skin“) und Modulrahmen („Container“) einheitlich festgelegt. So erreichen Sie ein homogenes Erscheinungsbild und können die Gestaltung leicht aktualisieren. Dabei können Sie aus einer großen Auswahl existierender Designs auswählen oder sich eines individuell für Ihr Corporate Design erstellen (lassen), wobei der Kreativität nur wenige tech­nische Grenzen gesetzt sind:

  • Seitenlayouts können den gesamten Bildschirm einnehmen (wie bei Online-Magazinen) oder eine feste Breite besitzen und beliebig viele Module aufnehmen
  • Die Module werden in Bereichen (Panes) untereinander angeordnet, jedes Seiten­layout kann beliebig viele Bereiche in beliebiger Breite, Höhe und Position haben
  • Modulrahmen legen das Erscheinungsbild der Module und dessen Optionen fest wie bspw.  Aktionsmenü oder Links zum Bearbeiten, Drucken, RSS-Abonnement etc.
  • Das für eine Site gewählte Layout wird automatisch auf alle Seiten und Module angewendet - bei Bedarf können einzelne Seiten oder Module ein abweichendes Layout erhalten.

DotNetNuke - Administration

Für die Administration sind vordefinierte Module im Admin-Menü vorgesehen:

  • Mit dem Portalassistent nehmen Sie alle wesentlichen Einstellungen für Ihre Web-Site komfortabel vor
  • Eine differenzierte Benutzer- und Rechteverwaltung erlaubt individuelle Kunden-, Mitglieder- oder Mitarbeiterbereiche
  • Benutzerrechte können für individuell erstellte Gruppen oder einzelne Benutzer auf Seiten- und Modulebene vergeben werden
  • Die Dateien auf dem Server verwalten Sie mit dem Dateimanager, sie können bei Bedarf geschützte Dateibereiche einrichten
  • Das Zugriffsprotokoll zeigt Ihnen, wer Ihre Seite besucht hat
  • Gelöschte Seiten und Module können aus dem Papierkorb heraus einfach wiederhergestellt werden
  • Verschicken Sie einen Newsletter an alle registrierten Benutzer oder einzelne Benutzergruppen
  • Im Ereignisprotokoll sehen Sie Fehlermeldungen und weitere Hinweise
  • Sie können für alle oder einzelne Web-Sites der Installation professionelle Bannerwerbung einrichten

DotnetNuke - Allroundkönner im Web 2.0

Entgegen weitläufigen Hinweisen und Bezeichnungen ist DotNetNuke kein Content Management System (CMS) im eigentlichen Sinn, sondern vielmehr ein Portalsystem, das es dem Benutzer ermöglicht, Inhalte im Internet zu veröffentlichen, ohne dafür notwendigerweise technisches Wissen über HTML-Programmierung zu benötigen.

Einmal installiert und eingerichtet stellt DotNetNuke eine grafische Oberfläche für die eigene Webseite bereit, über die sich eine Vielzahl von typischen Webverwaltungsaufgaben erledigen lassen:

  • Seiten erstellen und verwalten
  • Inhalte verfassen
  • Benutzer verwalten
  • Dateien hoch- bzw. runterladen
  • Zugriffsstatistiken auswerten
  • etc...

Einmal erstellte Webseiten lassen sich mit Inhalten befüllen, indem spezielle Module auf der jeweiligen Seite platziert werden. Module sind mehr oder weniger aufwändige Komponenten, die Daten erfassen und darstellen können, Entwickler können unter Nutzung des DotNetNuke Frameworks eigene Module entwickeln bzw. bestehende Module erweitern.

Das DotNetNuke Basissystem ist zunächst nicht in der Lage, Inhalte darzustellen, es stellt vielmehr die Infrastruktur bereit, auf die spezielle Desktopmodule zugreifen können, um in geeigneter Weise die Dateneingabe bzw. Darstellung zu ermöglichen.

Nahezu alle Aufgaben innerhalb der Webseite, seien es Aufgaben zu Erstellung von neuen Seiten oder aber auch einfach nur die alltägliche Wartung, lassen sich über eine einfach zu bedienende graphische Oberfläche erledigen. Abgesehen von wenigen Handgriffen während der einmaligen Installation des Basisystems sind keinerlei Eingriffe in kryptischen Konfigurationsdateien notwendig, selbst die Installation neuer Module erfolgt über die graphische Oberfläche.

DotNetNuke bietet volle Unterstützung für mehrsprachige Webseiten*. Statische Texte und E-Mail-Nachrichten sind vollständig übersetzt und können durch das Einspielen von Sprachpaketen beliebig erweitert werden.

DotNetNuke kann beliebig viele Webseiten (Portale) unter einem "Dach" vereinen. Innerhalb einer einzigen Webseite des Webservers bzw. der Webanwendung lassen sich damit beliebig viele Portale erstellen, wobei jedes unter seinem eigenen Domainnamen erreichbar sein kann. Jedes Portal ist eine vollständig abgetrennte Einheit mit eigenen Benutzern, eigenen Seiten, eigenen Dateien und nicht zuletzt eigenen Inhalten.

DotNetNuke bietet ein äußert flexibles Layoutsystem, über das pro Seite/ pro Portal gesteuert werden kann, wie das Layout einer Seite aussehen soll. Die Aufgabenverteilung lässt sich damit ideal organisieren: Entwickler kümmern sich um die technische Umsetzung, Grafik Designer erstellen portierbare Layouts und Redakteure arbeiten an inhaltlichen Komponenten einer Webseite. Ein DotNetNuke Layout ("Skin") besteht in der Regel aus einem Set von HTML Dateien, einem CSS Stylesheet und einer Reihe von Grafiken.

DotNetNuke kommuniziert mit dem Besucher. Das integrierte E-Mail System benachrichtigt Besucher über ihre persönlichen Daten, versendet Zugangsdaten sowie Systemmeldungen und benachrichtigt Administratoren über wichtige Ereignisse, immer in der gewählten Sprache des jeweilgen Adressaten.

 

* Die Mehrsprachigkeit setzt Unterstützung durch das jeweils eingesetzte Modul voraus

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