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01.05.2007
Installation von DotNetNuke unter PLESK® für Windows® (Matthias Schlomann)
Viele Hosting Provider setzen eine Verwaltungssoftware ein, um ihren Kunden zu ermöglichen ihr Hosting selbst zu verwalten.  Eines dieser Hostingsoftware, das häufig eingesetzt wird, ist Plesk® für Windows.  Diese Hostingsoftware benötigen jedoch oft spezielle Einstellungen z.B. an Rechten und haben so ihre Besonderheiten.  In meinem Artikel möchte ich gerade auf diese Besonderheiten eingehen, und erklären welche Besonderheiten es bei Plesk® zu beachten gibt.

Nachdem Sie diesen Artikel gelesen haben sollten Sie in der Lage sein Plesk® für Windows, für DotNetNuke®, richtig einzurichten.  Nicht behandelt werden jedoch mögliche Fehler die der Provider bei der Installation von Plesk machen kann.
Plesk® für Windows

Einführung

Unter Plesk® gibt es zwei Möglichkeiten DotNetNuke zu installieren.  Die eine ist die in Plesk integrierte veraltete Version zu nutzen, die automatisch alle Einstellungen macht, aber bei späteren Updates erhebliche Probleme verursacht, oder man holt sich bei DotNetNuke® die aktuelle Version und macht die Installation manuell.  Auf Grund der Updatefähigkeit empfehle ich natürlich die manuelle Installation, und werde die Vorbereitung unter Plesk® hier erläutern.

Da ein Hosting unter Plesk® mehere Domainen und Kunden verwaltet, sind unter Plesk einige Einstellungen, etwas abweichend von der Beschreibung in den Handbüchern von DotNetNuke, vorzunehmen.  Auch gibt es hin und wieder einige Macken bei der Rechteverteilung, denen man vorbeugen kann.


Besonderheiten

Das Hauptverzeichnis auf dem die Domain (www.domain.com) liegt heist httpdocs, und besitzt nicht die Berechtigungen die für DotNetNuke® erforderlich sind.  Auch lassen sich die Berechtigungen für das Haupverzeichnis nicht ändern.  Daher muss ein Virtuelles Webverzeichnis angelegt werden und im httpdocs Verzeichnis die index.html im Forwarding (Weiterleitung) auf das Virtuelle Verzeichnis geändert werden. 

Wollen Sie Ihr Portal über mehrere Domainen und Subdomainen ansprechen, beachten Sie bitte das Plesk bei jedem Anlegen einer Domaine oder Subdomaine auf das Verzeichnis in dem das DotNetNuke® installiert ist, die web.config überschreibt.  Sichern Sie daher immer zuvor Ihre web.config !



Um Eine bessere Übersicht zu erlangen habe ich mich entschlossen für jeden Schritt eine eigene Seite zu erstellen.  Bitte weiter blättern ...

Kommentare: 7

Vera Hausherr meint

Super!!!
Das ist die erste DNN-Installation unter Plesk, die absolut problemlos verlief!

Habe alle Schritte genau so ausgeführt, nur im letzten Schritt (web.config anpassen und Datein hochladen) habe ich zuerst die Datein hochgeladen und entpackt (da ich direkten Zugriff auf den Server habe, nicht nur per FTP) und dann ganz normal die Seite aufgerufen und mithilfe des Assistenten installiert. Hat wunderbar geklappt!

Grosses Dankeschön!
# 11.08.2007 16:36

Christian Kantelberg meint

Super Artikel.
Genau so wie beschrieben installiert und es hat auf anhieb geklappt.
Daumen hoch und weiter so
# 05.11.2007 13:59

felix felix meint

Hallo

Es ist mir unverständlich, wieso PLESK (Weisung von SWSOFT) im Root keine Möglichkeit gibt, Berechtigungen zu ändern. Dem IWPD oder IWAM wäre es gefahrlos, Vollberechtigung zu geben und damit wäre es einfach DNN im Root zu installieren.

Bei einer Weiterleitung in ein virtuelles Verzeichnis gibt es meines Wissens das Problem, dass der SuchQuerystring nicht weitergegeben wird. Also z.B. wenn jemand in Google auf ein Link klickt, erhalte ich normalerweise die Suchangaben (?q=Zahnarzt) dazu, welches ich im Code mittels Request.Querystring analysieren kann. Diese sind für mich wichtig Daten. Vielleicht gibt es ja da eine Möglichkeit, dass mit der Weiterleitung zu handeln. Auch denke ich, dass einige Suchmaschinen auf Weiterleitungen allergisch reagieren. Auch weiss ich nicht, wie es mit PortalAliases reagiert.

Berechtigung für Dotnetnuke bzw. ASP.NET reicht normalerweise der ASP-WorkProzess-Konto (IWAM oder IWPD) Vollberechtigung zu geben. Dem IUSR Schreiberechtigung zu geben ist nach meiner Erfahrung nicht nötig bzw. auch gefährlich! Also einfach so belassen, bei mir ist nur „Ordnerinhalt auflisten“ Standard.

Um DNN dennoch im Root zu installieren, erstelle ich eine Datenbank im Plesk (also auf dem Webhoster) und installiere DNN lokal auf meiner Maschine. Der Connectstring zeigt natürlich auf die DB in Plesk. Nach der Portal Erstellung zipe ich alle lokale Verzeichnisse und Dateien und kopiere die Datei ins Root-Verzeichnis in Plesk, wo diese dann entpackt werden (entzippen markieren). In Plesk vergebe ich danach dem IWAM oder IWPD für alle Verzeichnisse (Unterverzeichnis weiterleiten) und Dateien im Root die Vollberechtigung. Ca. 1h, statt 10min.
# 04.01.2008 11:14

Matthias Schlomann meint

Das mit den Berrechtigungen für IWPD habe ich bereits angeregt,wird aber wohl nicht realisiert, aus welchen Gründen auch immer. Ich finde es auch nicht gut. Bleibt nur einen Hoster zu finden, der die Rechte manuell setzt. Hat man einen eigenen Server kann man diese ja manuell setzen.
# 17.09.2008 01:15

Matthias Schlomann meint

Noch ein wichtiger Hinweis!

Ab der DotNetNuke Version 4.6.2 braucht man die web.config bei einem update nicht mehr abändern. D.h. man raucht die web.config nicht mit kopieren. Trotzdem sollte immer ein Backup der web.config, DNN Dateien und Datenbank vor einen Update erfolgen!
# 17.09.2008 01:18

Alfred.Steckel meint

Die beste Anleitung die Ich je im Internet gelesen habe. :-)
# 30.10.2009 13:56

Matthias Schlomann meint

Da der Artikel auch im Blog, jedoch nur Auszugsweise angezeigt wird hier den Link zum vollständigen Artikel: http://dnn-usergroup.de/Intern/Artikeloutdated/tabid/65/articleType/ArticleView/articleId/12/PageID/13/Installation-von-DotNetNuke-unter-PLESK-fur-Windows.aspx
# 02.09.2010 06:34